Eine Idee nimmt Gestalt an – Ellwangen hat sein erstes Spielpferd!
In Ellwangen entsteht derzeit etwas Besonderes: An mehreren Orten der Innenstadt sollen bespielbare Objekte bzw. Skulpturen installiert werden.
Die Installationen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Aufenthaltsqualität steigern und die charakteristischen Orte der Stadt stärker ins Bewusstsein rücken. Gleichzeitig wird das Profil Ellwangens als „Pferdestadt“ weiter geschärft.
Ellwangens als „Pferdestadt“
Die Verbindung zwischen Ellwangen und dem Pferd reicht tief in die Geschichte zurück. Seit dem 8. Jahrhundert prägen Pferde den Alltag – einst als Transportmittel, als Reisebegleiter, als unverzichtbare Helfer in der Landwirtschaft und nicht zuletzt als Statussymbol. Diese Tradition lebt heute in zahlreichen Reitvereinen, Zuchtbetrieben und einer generationsübergreifenden Begeisterung für Pferde weiter. Mit dem „Kalten Markt“ als einzigartigem Pferdemarkt in Süddeutschland wird dies alljährlich im Januar zelebriert.
„Ellwanger Blickpunkte“
Auf dieser Grundlage ist in enger Abstimmung mit der Stadt eine Konzeption entstanden. Der Begriff „Ellwanger Blickpunkte“ dient als übergeordneter Rahmen für die Installationen und bildet zugleich eine inhaltliche Klammer für das gesamte Ensemble, nämlich Bürgern und Gästen immer wieder neue Perspektiven auf das Pferd zu eröffnen.
Im Mittelpunkt steht ein klarer Entwicklungsansatz: Jede Installation schafft eine Interaktion zwischen Mensch und Pferd und zeigt das Pferd in einer eigenen Bewegung und Perspektive.

So entsteht an jedem Standort ein individuelles Erlebnis, das zum Verweilen einlädt und die besondere Identität der Stadt sichtbar macht.
Der erste Schritt ist getan! Wie freuen uns sehr, denn die Idee beginnt Gestalt anzunehmen: die erste Pferdeskulptur ist installiert! Eine sich auflösende Pferdefigur, die je nach eigenem Standort durchlässig, leicht oder eben standfest, stabil erscheint.
city concepts unterstützt auch Ihre Stadt!
Wir von city concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben von der Ideenfindung und Konzeption über die Visualisierung der Idee und die Machbarkeitsanalyse bis zu Markterkundung und Umsetzungs-begleitung.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes oder unterstützen Sie bei der Suche nach Fördermitteln. KONTAKT
Hier finden Sie weitere Informationen der Stadt Ellwangen.

Ihr Frank Bölzle
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06221-7590835


Installation am Marktplatz



Visualisierungen und Skizzen
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Orientierung für Baden-Württembergs grösste fahrradtiefgarage
Isometrische Darstellung für Heidelbergs Radler
Im Juni 2025 eröffnete Heidelbergs erste Fahrradtiefgarage. Unter dem Europaplatz am Hauptbahnhof stehen rund 1.600 Stellplätze für Zweiräder aller Art zur Verfügung – das bislang größte Fahrradpark-haus Baden-Württembergs. Wir sind beauftragt, dieOrientierung in der weitläufigen Anlage zu verbessern und dafür eine präzise isometrische Darstellung zu entwickeln.
Alles eine Frage der Perspektive!
Eine besondere Herausforderung wird die perspektivische Ansicht und die Erschließung sein, da die Tiefgarage sowohl von der Platzseite (Europaplatz) als auch von der Straßenebene (Max-Planck-Ring) betreten werden kann. Im Inneren verbinden eine Fahrradrampe, ein Aufzug und zwei Treppenhäuser, alle Ebenen miteinander .
Wir entwickeln einen Übersichtsplan der zweigeschossigen, unterirdischen Fahrradgarage mit Markierungen und visuellen Hervorhebungen relevanter Orientierungspunkte (POIs). Die finale Darstellung soll dann an den zentralen Ankunftspunkten platziert werden und so Nutzer*innen bei der Orientierung visuell unterstützen.
Wo geht es rein – und wie kommt man raus?
Die eindeutige Kennzeichnung der Ein- und Ausfahrten sowie Ein- und Ausgänge ist dabei besonders wichtig, um den jeweils richtigen Zugang – Fahrradschleuse oder Personenschleuse – zu finden.
Da die Tiefgarage für alle Typen von Fahrrad (E-Bike, Tandem, Lasten-, Liege- und klassische Zweirad) mit passenden Abstellbereichen ausgestattet ist, werden auch diese klar gekennzeichnet.
Wir blicken der besonderen Aufgabe, eine Tiefgarage überzeugend zu visualisieren, mit Vorfreude entgegen. Gleichzeitig sind wir gespannt, wie das von uns entwickelte Ergebnis beim Auftraggeber wirken wird. Unser Anspruch ist es, eine Lösung zu schaffen, die sich stimmig in das Gesamtbild der Anlage einfügt und Besucher*innen eine klare, schnelle und sichere Orientierung ermöglicht.
city concepts unterstützt auch Sie bei Ihrem Projekt!
Wir von city concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben mit einer Planungsskizze, einem Zeitplan und einer Bestands- und Bedarfsanalyse. Wir kommen zu Ihnen und schauen uns um, und klären gemeinsam, wo spezifische Anforderungen bestehen.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes oder unterstützen Sie bei der konkreten Konzeption und Umsetzung. KONTAKT
Hier finden Sie weiter Informationen vom Betreiber Stadtwerke Heidelberg.




Ihre Mirjam Berberich
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06221-7590824
06221 / 75 90 8 – 0 | info@city-concepts.de
Orientierung neu gedacht – Schifferstadt bekommt ein modernes Beschilderungskonzept
Mehr Übersicht, bessere Wegeführung, ein attraktiveres Stadtbild: Mit der neuen Beschilderungskonzeption will Schifferstadt seinen Bürgerinnen, Bürgern und Gästen den Weg durch die Stadt erleichtern. Das von city concepts – in Zusammenarbeit mit der Stadt – entwickelte Konzept wurde im Mai 2025 im Stadtrat vorgestellt und zeigt, wie ein modernes, barrierefreies Leitsystem die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum nachhaltig verbessern kann.
Auch in der regionalen Presse fand das Projekt große Beachtung. So berichteten unter anderem „Die Rheinpfalz“ in ihrem Artikel „Neue Beschilderung für bessere Orientierung in der Stadt“ (Artikel lesen) sowie der „Wochenblatt Reporter“ mit dem Beitrag „Stadt Schifferstadt veröffentlicht neues Beschilderungskonzept“ (Artikel lesen). Beide Veröffentlichungen unterstreichen die hohe Relevanz und das Interesse am neuen Leitsystem.
Prägende Orte als zentraler Raum der Planung
Der fest definierte Projektraum, in dem die neue Beschilderung umgesetzt wird, umfasst einige der prägendsten Orte Schifferstadts. Dazu gehört die Innenstadt mit ihren vielfältigen Angeboten, der Fundort des Goldenen Hutes als archäologisches Highlight, der Bahnhof als wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das grüne Herz der Stadt, das Landschaftsschutzgebiet „Grüne Lunge“. Ziel ist es, Einheimischen wie Gästen einen intuitiven Zugang zu diesen zentralen Punkten zu ermöglichen – egal ob zu Fuß oder mit dem Auto.
Die Finanzierung der Maßnahme wird mit einer Übernahme von 90 Prozent der Kosten durch das Programm „Innenstadt-Impulse“ des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.
Weitere Förderprogramme des Landes Rheinland-Pfalz
Gemeinsam entwickelt: Vom Auftakt bis zur Konzeption
Der Startschuss für das Projekt fiel mit einem Auftaktgespräch, in dem die Stadtverwaltung und city concepts den Rahmen, die Ziele und die spezifischen Wünsche für das Leitsystem absteckten. Es folgte eine umfassende Ortsbegehung. Hier wurde der Bestand der bisherigen Beschilderung dokumentiert und der Projektraum im Detail analysiert.

Einen wesentlichen Bestandteil der konzeptionellen Arbeit bildeten zwei Workshops, die city concepts gemeinsam mit der Stadt Schifferstadt durchführte. In der ersten Veranstaltung brachten Vertreter*innen der städtischen Ämter ihre Expertise ein. In der zweiten kamen lokale Akteure aus dem Stadtleben zusammen – mit dabei waren die Marketinggemeinschaft, der Heimatverein und verschiedene Beiräte. Hier flossen wertvolle Ideen und lokale Kenntnisse ein, die das Konzept bereicherte.
Workshop Aufbau und Ziele
Ziel beider Workshops war ein strukturiertes Bearbeiten aller relevanten Parameter des Projekts aus verschiedenen Perspektiven. Aus diesem Grund waren beide Veranstaltungen inhaltlich gleich aufgebaut. Der Fokus lag dabei auf der Festlegung wichtiger Zielorte für das Leitsystem und deren Einordnung in entsprechende Kategorien. Einen weiteren, wichtigen Diskussionspunkt bildete der Umgang mit dem Beschilderungsbestand, im Besonderen die Integration der umfänglichen Gewerbeziele. dazu stellte city concepts zukunftsfähige und nachhaltige Möglichkeiten der Umsetzung vor – sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich. Grundlegende Anforderungen wie Barrierefreiheit, die gestalterische Qualität und die Materialwahl der neuen Beschilderung wurden in diesem Schritt bereits frühzeitig definiert, um den hohen Ansprüchen an Funktionalität und Langlebigkeit gerecht zu werden.


Die Ergebnisse beider Workshops wurden anschließend zusammengeführt und bildeten die Grundlage für die eigentliche Konzeption, die den Kern des Projekts darstellte.
Ein Leitsystem, das verbindet
Intuitives Fußgängerleitsystem
Die neue Beschilderungskonzeption sieht ein modern gestaltetes Fußgängerleitsystem vor, das innerhalb des Förderraumes eine intuitive Leitung bietet. Zusätzlich werden Ankunftspunkte wie Parkplätze sowie am Rand des Gebietes liegende Ziele über eine Kfz-Wegweisung erschlossen. Ein wichtiges Bindeglied zwischen beiden Formen der Wegweisung bilden sogenannte „Informationsanlagen“, die als zentrale Orientierungspunkte fungieren und sich an markanten Punkten im Stadtraum befinden.



Die gemeinsam mit dem Kunden definierten Ziele umfassen sowohl Begegnungsorte als auch Erholungsräume. So funktioniert die Beschilderung gleichermaßen für einen Spaziergang durch die Stadt wie für eine weiterführende Leitung zum nächsten Naherholungsgebiet. Auch der bereits bestehende historische Stadtrundgang wurde in das neue System integriert.
Barrierefrei, modern und gestalterisch durchdacht
Ein einheitliches Design zieht sich durch alle Elemente des Leitsystems: von der Wahl der Schriften und Farben bis hin zur Gestaltung der Schilder selbst. Besonderes Augenmerk lag auf einer barrierefreien Darstellung, die möglichst vielen Menschen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen – eine optimale Leitung und einen verbesserten Zugang zu wichtigen Zielen der Stadt zu ermöglicht. Dazu gehören gut lesbare Schriftgrößen, hohe Farbkontraste für bessere Erkennbarkeit, eine detailreduzierte Kartografie für eine klare Übersicht sowie eine möglichst barrierearme Standortwahl der Beschilderungsanlagen.

Neben der Planung der Standorte für die neuen Beschilderungselemente lieferte city concepts auch konkrete Vorschläge für deren Platzierung. So wird sichergestellt, dass die neuen Wegweiser bestmöglich wahrgenommen werden und sich harmonisch in das Stadtbild einfügen.
Mehr Aufenthaltsqualität für alle
Mit der Neukonzeption der Beschilderung verfolgt Schifferstadt ein klares Ziel: Die Stadt soll einladender, zugänglicher und leichter erfahrbar werden. Besucher sollen sich intuitiv zurechtfinden und gleichzeitig neue Blickwinkel auf die Vielfalt der Stadt entdecken können. Auch für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das neue Leitsystem eine spürbare Verbesserung der Orientierung im öffentlichen Raum, bspw. durch die Führung auf sicheren oder verkürzten Wegen.
Ein weiterer Schritt hin zu einer Stadt, die sich nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch durch ein modernes, lebenswertes Umfeld auszeichnet.
Auch andere Städte stehen vor der Herausforderung, Wegeführung, Barrierefreiheit und ein ansprechendes Stadtbild miteinander zu verbinden. Das Projekt in Schifferstadt zeigt: Mit einem klugen, förderfähigen Konzept lässt sich eine echte Wirkung erzielen – für Bürger, Gäste und das Image der Stadt.
Stehen Sie in Ihrer Kommune vor einer ähnlichen Aufgabe? Wir unterstützen Sie gerne – von der ersten Beratung über die Entwicklung eines individuellen Konzepts bis hin zur erfolgreichen Umsetzung. Sprechen Sie uns an!
Infos zum Projekt

Projektleitung
Thorsten Hellinger
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Rufen Sie mich gerne an
06221-7590822