Ein neuer Standort ist mehr als eine neue Adresse – wie man das Thema Gebäudeleitsystem mitdenkt!
Umzüge von Verwaltungen oder ganzer Firmen sind ein Kraftakt, erfordern
sehr viel Organisation und gründliche Planung.
Dabei ist der Umzug in ein neues Gebäude viel mehr als der Wechsel einer Adresse. In der Regel werden dabei die großen Themen gründlich geplant: Flächenkonzept, IT und Infrastruktur, Möblierung, Sicherheits- und Brandschutzanforderungen, Abläufe im Betrieb sowie ein reibungsloser Start am neuen Standort.
Was jedoch in vielen Projekten auffällig spät oder gar nicht adressiert wird, sind Leit- und Orientierungssysteme. Dabei entscheidet gerade dieses „unscheinbare“ Thema häufig darüber, wie schnell sich Mitarbeitende in einem neuen Gebäude im Alltag zurechtfinden und Wegeführung funktioniert. Und – was besonders bedeutsam ist – wie es von Mitarbeitenden, Gästen und Dienstleistern wahrgenommen wird.
Denn sobald Menschen das Gelände betreten, beginnt ihre Suche nach dem richtigen Ziel
Welcher Weg führt zum barrierefreien Eingang? Wo ist der Empfang? In welchem Stockwerk ist der Meetingraum oder das Büro? Wo befinden sich die WCs, wo ist der Wartebereich oder Fluchtweg?

Wenn diese Fragen nicht intuitiv beantwortet werden, entstehen unnötige Reibungen: Nachfragen, Umwege, verpasste Termine, zusätzliche Belastung für das Team am Empfang und Service – und im schlimmsten Fall Unsicherheit in kritischen Situationen.
Ein gutes Leit- und Orientierungssystem ist deshalb kein nachträglicher „Beschilderungsauftrag“, sondern ein strategischer Baustein der Inbetriebnahme.
Es verbindet Architektur, Nutzung und Markenauftritt und sorgt dafür, dass sich alle Personen schnell zurechtfinden – unabhängig davon, ob sie täglich vor Ort sind oder zum ersten Mal kommen.
Worauf es dabei ankommt?
- Klare Wegeführung und logische Adressierung in einer Informationskette (Gebäude/Etagen/Räume)
- Gute Sichtbarkeit und verständliche Informationshierarchie (Kategorisierung in Haupt- und Nebenziele also Klärung der Frage: Welche Ziele sind für viele Menschen relevant?)
- Konsistente Gestaltung und wiedererkennbares Design (funktional, barrierearm, markenkonform)
- Integration von digitale Lösungen (QR, Mehrsprachigkeit, Accessibility)
Wer das Thema früh mitdenkt, spart später Zeit, Kosten und Improvisation – und schafft vom ersten Tag an einen Standort, der professionell wirkt und im Alltag reibungslos funktioniert.
Sie planen auch einen Umzug?
Wir von city concepts sind Spezialisten und haben langjährige Erfahrungswerte: von der Erstellung der Zielliste bis hin zur Umsetzungs- und Montagebegleitung. Die systematische Aufbereitung der Inhalte für Beschilderungen sind die Basis für die Planung der Standorte, sowie für die Ermittlung von Stücklisten.
city concepts arbeitet u.a. für die Stadt Heidelberg bei Umzügen von Ämtern. Auch Sie können auf und zählen und unsere Expertise nutzen. Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes und unterstützen Sie bei der Planung. KONTAKT
Hier finden Sie weitere Informationen zu einem Referenzprojekt.

Ihre Mirjam Berberich
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Anfahrt und Projektraum

Visualisierung Infotafel und Schildtypen

Visualisierung Leitung entlang Informationskette

Beispiel Planungsunterlagen (oben) und Ausführungsanleitung (unten)

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Bunte Hingucker für Fussgänger und
ein herzliches Willkommen in Ellwangen!
Wer mit Bus und Bahn nach Ellwangen reist, steht nach dem Aussteigen am Bahnhof oft vor der Frage: Wie komme ich am schnellsten in die Innenstadt? Die Strecke ist zwar zu Fuß problemlos zu bewältigen, aber nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Das ändert sich jetzt.
Die Stadt Ellwangen hat jetzt erste Elemente eines neuen Fußgänger-Leitsystems umgesetzt, das Besucherinnen und Besucher sicher und stressfrei vom Bahnhof in das historische Stadtzentrum führt. Neu angebrachte Wegweiser zeigen klar und übersichtlich die Richtung an – sodass man entspannt zu Fuß in die Stadt findet, ohne lange suchen zu müssen. Das besondere Format der Schilder an bestehende Masten und Pfosten anzubringen, schont dabei das Budge und entfaltet trotzdem Wirkung. Die neue Innenstadtmarke mit ELLWANGEN auf einem bunten Mosaik und dem Slogan/Claim „Stadt.Neu.Erleben“ wurde in der Gestaltung der Beschilderungen und Folierungen angewendet und die Primärfarbe „Innenstadt Blau“ wirkt elegant und ergibt einen tollen Kontrast.
Wer am Buswartehäuschen wartet, wird bereits mit einem herzlichen Willkommensgruß empfangen. Die neue Folienbeklebung macht gleich deutlich: Hier beginnt das Erlebnis Ellwangen. Gerade in diesem besonderen Jahr, in dem Ellwangen als Gastgeberstadt der Landesgartenschau 2026 im Mittelpunkt steht und tausende Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region erwartet, ist dieser erste freundliche Gruß am Bahnhof mehr als ein kleines Detail – er setzt den Ton für einen unvergesslichen Aufenthalt.
Das Leitsystem wurde bewusst schlicht und kosteneffizient gestaltet – denn gute Orientierung muss kein großes Budget erfordern. Im Mittelpunkt steht der Gast, der die Stadt zum ersten Mal besucht und sich auf Anhieb zurechtfinden soll. Ellwangen freut sich auf alle Besucherinnen und Besucher – und dank des neuen Leitsystems findet jetzt auch jeder den Weg in die Innenstadt. Ganz besonders in diesem Jahr werden viele Menschen erwartet – diese Woche am 24. April 2026 wird die Landesgartenschau Ellwangen feierlich eröffnet. Und Ellwangen blüht neu auf ….
Ellwangen freut sich auf jeden Gast – und dank der neuen Besucherlenkung findet jetzt auch jeder Gast den Weg.
city concepts unterstützt auch Ihre Stadt!
Wir von city concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben von der Ideenfindung und Konzeption über die Planung bis zur Umsetzungsbegleitung.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes und unterstützen Sie bei der Planung. KONTAKT
Hier finden Sie weitere Informationen zum Innenstadtprogramm für Ellwangen.

Ihr Thorsten Hellinger
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Willkommen in Ellwangen

Hinweis und Leitung „Innenstadt“

Leitung in die Innenstadt

„Dein Weg zum Bahnhof“
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Wir freuen uns, für zwei Kommunen ganzheitliche Leitsysteme zu entwickeln.
Unsere Planung für Spalt und Löffingen wird die Orientierung im öffentlichen Raum
spürbar verbessern.
Im Mittelpunkt steht die Konzeption einer amtlichen Wegweisung nach RWB 2000 für wichtige Parkräume, Gewerbestandorte und relevante Einrichtungen des motorisierten Verkehrs. Ergänzend dazu entsteht eine nicht-amtliche Wegweisung, die sich der Hierarchie der amtlichen Beschilderung unterordnet und zahlreiche weitere Ziele sichtbar macht — von Gastronomie über Freizeit bis hin zu kulturellen Anlaufpunkten.
Bestandsanalyse als Basis
Wie bei all unseren Projekten beginnt auch hier die Arbeit mit dem genauen Hinsehen: Wo leitet der Bestand zuverlässig, wo entstehen Lücken, wo sorgt Überfrachtung eher für Verwirrung als für Orientierung?
Auf Basis einer systematischen Bestandsanalyse entwickeln wir eine durchdachte Wegweisungslogik mit klaren Zielhierarchien, abgestimmt auf die jeweiligen Verkehrsteilnehmer und städtebaulichen Gegebenheiten. Das begleitende Gestaltungskonzept fügt sich harmonisch in den Stadtraum ein und schafft ein einheitliches Erscheinungsbild mit gut lesbaren Wegweisern: von der Kfz-Leitung an der Ortseinfahrt bis zur Fußgängerführung in der Innenstadt.

Stadtrundgang per perdes
Für Fußgänger greift ein eigener Stadtrundgang die relevanten Zielorte auf — Grafik und Gestaltung kommen dabei vollständig aus unserem Haus.
Das Ergebnis: ein durchgängiges, intuitiv verständliches Leitsystem, das Besuchern, Kunden und Bürger*innen den Weg weist — und beiden Städten eine Visitenkarte im öffentlichen Raum gibt.
city concepts unterstützt auch Ihre Stadt!
Wir von city concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben von der Ideenfindung und Konzeption über die Planung bis zur Umsetzungsbegleitung.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes und unterstützen Sie bei der Planung. KONTAKT
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Bestandsanalyse des Projektraums

Wegweisung für Kfz

Stadtrundgang für Fußgänger

Visualisierung von Parkplätzen
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In Ellwangen entsteht derzeit etwas Besonderes:
An mehreren Orten der Innenstadt sollen bespielbare Objekte bzw. Skulpturen installiert werden.
Die Installationen sollen Aufmerksamkeit erzeugen, Aufenthaltsqualität steigern und die charakteristischen Orte der Stadt stärker ins Bewusstsein rücken. Gleichzeitig wird das Profil Ellwangens als „Pferdestadt“ weiter geschärft.
Ellwangens als „Pferdestadt“
Die Verbindung zwischen Ellwangen und dem Pferd reicht tief in die Geschichte zurück. Seit dem 8. Jahrhundert prägen Pferde den Alltag – einst als Transportmittel, als Reisebegleiter, als unverzichtbare Helfer in der Landwirtschaft und nicht zuletzt als Statussymbol. Diese Tradition lebt heute in zahlreichen Reitvereinen, Zuchtbetrieben und einer generationsübergreifenden Begeisterung für Pferde weiter. Mit dem „Kalten Markt“ als einzigartigem Pferdemarkt in Süddeutschland wird dies alljährlich im Januar zelebriert.
„Ellwanger Blickpunkte“
Auf dieser Grundlage ist in enger Abstimmung mit der Stadt eine Konzeption entstanden. Der Begriff „Ellwanger Blickpunkte“ dient als übergeordneter Rahmen für die Installationen und bildet zugleich eine inhaltliche Klammer für das gesamte Ensemble, nämlich Bürgern und Gästen immer wieder neue Perspektiven auf das Pferd zu eröffnen.
Im Mittelpunkt steht ein klarer Entwicklungsansatz: Jede Installation schafft eine Interaktion zwischen Mensch und Pferd und zeigt das Pferd in einer eigenen Bewegung und Perspektive.

So entsteht an jedem Standort ein individuelles Erlebnis, das zum Verweilen einlädt und die besondere Identität der Stadt sichtbar machtDer erste Schritt ist getan!
Wie freuen uns sehr, denn die Idee beginnt Gestalt anzunehmen:
die erste Pferdeskulptur ist installiert! Eine sich auflösende Pferdefigur, die je nach eigenem Standort durchlässig, leicht oder eben standfest, stabil erscheint. Gewissermaßen ein Pferd in Scheiben oder ein „Scheibenpferd“.
city concepts unterstützt auch Ihre Stadt!
Wir von city concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben von der Ideenfindung und Konzeption über die Visualisierung der Idee und die Machbarkeitsanalyse bis zu Markterkundung und Umsetzungs-begleitung.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes oder unterstützen Sie bei der Suche nach Fördermitteln. KONTAKT
Hier finden Sie weitere Informationen der Stadt Ellwangen.

Ihr Frank Bölzle
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Installation am Marktplatz



Visualisierungen und Skizzen
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Orientierung für Baden-Württembergs grösste fahrradtiefgarage
Isometrische Darstellung für Heidelbergs Radler
Im Juni 2025 eröffnete Heidelbergs erste Fahrradtiefgarage. Unter dem Europaplatz am Hauptbahnhof stehen rund 1.600 Stellplätze für Zweiräder aller Art zur Verfügung – das bislang größte Fahrradpark-haus Baden-Württembergs. Wir sind beauftragt, die Orientierung in der weitläufigen Anlage zu verbessern und dafür eine präzise isometrische Darstellung zu entwickeln.
Alles eine Frage der Perspektive
Eine besondere Herausforderung wird die perspektivische Ansicht und die Erschließung sein, da die Tiefgarage sowohl von der Platzseite (Europaplatz) als auch von der Straßenebene (Max-Planck-Ring) betreten werden kann. Im Inneren verbinden eine Fahrradrampe, ein Aufzug und zwei Treppenhäuser, alle Ebenen miteinander .
Wir entwickeln einen Übersichtsplan der zweigeschossigen, unterirdischen Fahrradgarage mit Markierungen und visuellen Hervorhebungen relevanter Orientierungspunkte (POIs). Die finale Darstellung soll dann an den zentralen Ankunftspunkten platziert werden und so Nutzer*innen bei der Orientierung visuell unterstützen.
Wo geht es rein – und wie kommt man raus?
Die eindeutige Kennzeichnung der Ein- und Ausfahrten sowie Ein- und Ausgänge ist dabei besonders wichtig, um den jeweils richtigen Zugang – Fahrradschleuse oder Personenschleuse – zu finden.
Da die Tiefgarage für alle Typen von Fahrrad (E-Bike, Tandem, Lasten-, Liege- und klassische Zweirad) mit passenden Abstellbereichen ausgestattet ist, werden auch diese klar gekennzeichnet.
Wir blicken der besonderen Aufgabe, eine Tiefgarage überzeugend zu visualisieren, mit Vorfreude entgegen. Gleichzeitig sind wir gespannt, wie das von uns entwickelte Ergebnis beim Auftraggeber wirken wird. Unser Anspruch ist es, eine Lösung zu schaffen, die sich stimmig in das Gesamtbild der Anlage einfügt und Besucher*innen eine klare, schnelle und sichere Orientierung ermöglicht.
city concepts unterstützt auch Sie bei Ihrem Projekt
Wir von city concepts begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben mit einer Planungsskizze, einem Zeitplan und einer Bestands- und Bedarfsanalyse. Wir kommen zu Ihnen und schauen uns um, und klären gemeinsam, wo spezifische Anforderungen bestehen.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihres Projektes oder unterstützen Sie bei der konkreten Konzeption und Umsetzung. KONTAKT
Hier finden Sie weiter Informationen vom Betreiber Stadtwerke Heidelberg.




Ihre Mirjam Berberich
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Orientierung neu gedacht – Schifferstadt bekommt ein modernes Beschilderungskonzept
Mehr Übersicht, bessere Wegeführung, ein attraktiveres Stadtbild: Mit der neuen Beschilderungskonzeption will Schifferstadt seinen Bürgerinnen, Bürgern und Gästen den Weg durch die Stadt erleichtern. Das von city concepts – in Zusammenarbeit mit der Stadt – entwickelte Konzept wurde im Mai 2025 im Stadtrat vorgestellt und zeigt, wie ein modernes, barrierefreies Leitsystem die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum nachhaltig verbessern kann.
Auch in der regionalen Presse fand das Projekt große Beachtung. So berichteten unter anderem „Die Rheinpfalz“ in ihrem Artikel „Neue Beschilderung für bessere Orientierung in der Stadt“ (Artikel lesen) sowie der „Wochenblatt Reporter“ mit dem Beitrag „Stadt Schifferstadt veröffentlicht neues Beschilderungskonzept“ (Artikel lesen). Beide Veröffentlichungen unterstreichen die hohe Relevanz und das Interesse am neuen Leitsystem.
Prägende Orte als zentraler Raum der Planung
Der fest definierte Projektraum, in dem die neue Beschilderung umgesetzt wird, umfasst einige der prägendsten Orte Schifferstadts. Dazu gehört die Innenstadt mit ihren vielfältigen Angeboten, der Fundort des Goldenen Hutes als archäologisches Highlight, der Bahnhof als wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das grüne Herz der Stadt, das Landschaftsschutzgebiet „Grüne Lunge“. Ziel ist es, Einheimischen wie Gästen einen intuitiven Zugang zu diesen zentralen Punkten zu ermöglichen – egal ob zu Fuß oder mit dem Auto.
Die Finanzierung der Maßnahme wird mit einer Übernahme von 90 Prozent der Kosten durch das Programm „Innenstadt-Impulse“ des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.
Weitere Förderprogramme des Landes Rheinland-Pfalz
Gemeinsam entwickelt: Vom Auftakt bis zur Konzeption
Der Startschuss für das Projekt fiel mit einem Auftaktgespräch, in dem die Stadtverwaltung und city concepts den Rahmen, die Ziele und die spezifischen Wünsche für das Leitsystem absteckten. Es folgte eine umfassende Ortsbegehung. Hier wurde der Bestand der bisherigen Beschilderung dokumentiert und der Projektraum im Detail analysiert.

Einen wesentlichen Bestandteil der konzeptionellen Arbeit bildeten zwei Workshops, die city concepts gemeinsam mit der Stadt Schifferstadt durchführte. In der ersten Veranstaltung brachten Vertreter*innen der städtischen Ämter ihre Expertise ein. In der zweiten kamen lokale Akteure aus dem Stadtleben zusammen – mit dabei waren die Marketinggemeinschaft, der Heimatverein und verschiedene Beiräte. Hier flossen wertvolle Ideen und lokale Kenntnisse ein, die das Konzept bereicherte.
Workshop Aufbau und Ziele
Ziel beider Workshops war ein strukturiertes Bearbeiten aller relevanten Parameter des Projekts aus verschiedenen Perspektiven. Aus diesem Grund waren beide Veranstaltungen inhaltlich gleich aufgebaut. Der Fokus lag dabei auf der Festlegung wichtiger Zielorte für das Leitsystem und deren Einordnung in entsprechende Kategorien. Einen weiteren, wichtigen Diskussionspunkt bildete der Umgang mit dem Beschilderungsbestand, im Besonderen die Integration der umfänglichen Gewerbeziele. dazu stellte city concepts zukunftsfähige und nachhaltige Möglichkeiten der Umsetzung vor – sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich. Grundlegende Anforderungen wie Barrierefreiheit, die gestalterische Qualität und die Materialwahl der neuen Beschilderung wurden in diesem Schritt bereits frühzeitig definiert, um den hohen Ansprüchen an Funktionalität und Langlebigkeit gerecht zu werden.


Die Ergebnisse beider Workshops wurden anschließend zusammengeführt und bildeten die Grundlage für die eigentliche Konzeption, die den Kern des Projekts darstellte.
Ein Leitsystem, das verbindet
Intuitives Fußgängerleitsystem
Die neue Beschilderungskonzeption sieht ein modern gestaltetes Fußgängerleitsystem vor, das innerhalb des Förderraumes eine intuitive Leitung bietet. Zusätzlich werden Ankunftspunkte wie Parkplätze sowie am Rand des Gebietes liegende Ziele über eine Kfz-Wegweisung erschlossen. Ein wichtiges Bindeglied zwischen beiden Formen der Wegweisung bilden sogenannte „Informationsanlagen“, die als zentrale Orientierungspunkte fungieren und sich an markanten Punkten im Stadtraum befinden.



Die gemeinsam mit dem Kunden definierten Ziele umfassen sowohl Begegnungsorte als auch Erholungsräume. So funktioniert die Beschilderung gleichermaßen für einen Spaziergang durch die Stadt wie für eine weiterführende Leitung zum nächsten Naherholungsgebiet. Auch der bereits bestehende historische Stadtrundgang wurde in das neue System integriert.
Barrierefrei, modern und gestalterisch durchdacht
Ein einheitliches Design zieht sich durch alle Elemente des Leitsystems: von der Wahl der Schriften und Farben bis hin zur Gestaltung der Schilder selbst. Besonderes Augenmerk lag auf einer barrierefreien Darstellung, die möglichst vielen Menschen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen – eine optimale Leitung und einen verbesserten Zugang zu wichtigen Zielen der Stadt zu ermöglicht. Dazu gehören gut lesbare Schriftgrößen, hohe Farbkontraste für bessere Erkennbarkeit, eine detailreduzierte Kartografie für eine klare Übersicht sowie eine möglichst barrierearme Standortwahl der Beschilderungsanlagen.

Neben der Planung der Standorte für die neuen Beschilderungselemente lieferte city concepts auch konkrete Vorschläge für deren Platzierung. So wird sichergestellt, dass die neuen Wegweiser bestmöglich wahrgenommen werden und sich harmonisch in das Stadtbild einfügen.
Mehr Aufenthaltsqualität für alle
Mit der Neukonzeption der Beschilderung verfolgt Schifferstadt ein klares Ziel: Die Stadt soll einladender, zugänglicher und leichter erfahrbar werden. Besucher sollen sich intuitiv zurechtfinden und gleichzeitig neue Blickwinkel auf die Vielfalt der Stadt entdecken können. Auch für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das neue Leitsystem eine spürbare Verbesserung der Orientierung im öffentlichen Raum, bspw. durch die Führung auf sicheren oder verkürzten Wegen.
Ein weiterer Schritt hin zu einer Stadt, die sich nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch durch ein modernes, lebenswertes Umfeld auszeichnet.
Auch andere Städte stehen vor der Herausforderung, Wegeführung, Barrierefreiheit und ein ansprechendes Stadtbild miteinander zu verbinden. Das Projekt in Schifferstadt zeigt: Mit einem klugen, förderfähigen Konzept lässt sich eine echte Wirkung erzielen – für Bürger, Gäste und das Image der Stadt.
Stehen Sie in Ihrer Kommune vor einer ähnlichen Aufgabe? Wir unterstützen Sie gerne – von der ersten Beratung über die Entwicklung eines individuellen Konzepts bis hin zur erfolgreichen Umsetzung. Sprechen Sie uns an!
Infos zum Projekt

Projektleitung
Thorsten Hellinger
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Gute Planung bei Gebäude-leitsystemen
Aufräumen | Reduzieren | Weglassen von allem Unnötigen
Die Philosophie guter Planung für ein Gebäude-Leitsystem ist auf drei wesentliche Aspekte zusammen zu fassen: Aufräumen, Reduzieren und Weglassen von allem Unnötigen. Hört sich ganz einfach an – ist es in der Praxis aber nicht unbedingt.
Für die alltägliche Nutzung sollte sich ein Leitsystem unbemerkt einfügen – dafür ist im Vorfeld eine präzise Planung nötig, welche wir von city concepts leisten können.
Für die Nutzung im Notfall gelten weitere wichtige Parameter für Leitsysteme – insbesondere in Schulgebäuden: Hier ist die systematische Raum-Nummerierung essentiell. Die Einsatzkräfte müssen sich schnell im Gebäude bewegen können und eine zuverlässige Leitung über Raum-Nummern ist dabei hilfreich. Derzeit planen wir ein einheitliches Leitsystem für Heidelberger Schulen.
Zu Beginn eines planerischen Prozesses steht bei city concepts ganz viel theoretische Arbeit. Wir sichten Pläne, stellen viele Fragen und nehmen bei einer Bestandsaufnahme alles unter die Lupe: Was ist bedeutsam, was ist überflüssig, was braucht man unbedingt? Dabei sind es die Wegebeziehungen und die Wirkung von Räumen zueinander, welche anfänglich noch auf dem „Reißbrett“ untersucht und analysiert werden.
Unter Realbedingungen sind es die Nutzer, die gehört werden müssen als entscheidende Hinweisgeber: Welche Ziele werden häufig gesucht und frequentiert? Wo müssen externe Besucher zuverlässig an ihr Ziel geführt werden? Und hier setzen wir an, um gemeinsam die konkreten Ziele festzulegen. Denn dieses genaue Hinsehen und Hinhören führt zum gewünschten Ergebnis: Ein funktionierendes, nutzerfreundliches Gebäude-Leitsystem, welches von den Gebäudenutzern und Besuchern als hilfreich angesehen wird.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen ähnlicher Vorhaben oder unterstützen Sie bei der konkreten Konzeption und Umsetzung. KONTAKT




Ihre Mirjam Berberich
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Erfolgreiche Kommunale Vergabeverfahren: Fehler erkennen und vermeiden
In unserer langjährigen Tätigkeit haben wir zahlreiche kommunale Vergabeprozesse begleitet und dabei wertvolle Erkenntnisse über häufig auftretende Fehler bei Vergabeverfahren und deren Auswirkungen gewonnen. Dabei sind eine gründliche Vorbereitung und Planung von entscheidender Bedeutung. Häufig beobachten wir jedoch, dass genau hier die ersten Probleme auftreten: unklare Anforderungen, unzureichende Marktanalysen und mangelnde Recherche potenzieller Bieter führen nicht selten zu suboptimalen Ergebnissen und unnötigen Verzögerungen.
Ganz aktuell haben wir unser Wissen rund ums Vergaberecht in einem Webinar bei Dr. Sebastian Conrad aufgefrischt. Wir möchten daher einen Überblick über die häufigsten Fehlerquellen bei kommunalen Vergabeverfahren geben und aufzeigen, wie diese vermieden werden können. Denn nur durch ein fehlerfreies und transparentes Vergabeverfahren können die Interessen aller Beteiligten bestmöglich gewahrt werden.
Unzureichende Vorbereitung und Planung als Ursache von Fehlern bei Vergabeverfahren
Eine der häufigsten Fehlerquellen bei kommunalen Vergabeverfahren ist eine unzureichende Vorbereitung und Planung. Oftmals werden die Anforderungen und Ziele des Projekts nicht klar definiert, was zu Missverständnissen und Verzögerungen führen kann. Eine gründliche Marktanalyse und eine umfassende Recherche potenzieller Bieter sind ebenso wichtig wie eine transparente Kommunikation innerhalb des Vergabeteams.
Unerwünschte Einschränkungen in der Ausschreibung
Die Formulierung von zu engen oder zu ungenauen Spezifikationen in der Ausschreibung, ist eine weitere Fehlerquelle, welche den Wettbewerb unnötig einschränken. Unklare oder widersprüchliche Formulierungen können zu Fehlinterpretation führen und den Angebotsprozess für Bieter erschweren.
Eine sorgfältige Überprüfung der Ausschreibungsunterlagen ist daher unerlässlich, um mögliche Missdeutung auf Bieterseite zu vermeiden.
Mangelnde Transparenz und Kommunikation bei Vergabeverfahren
Transparenz und offene Kommunikation sind unerlässlich für ein erfolgreiches Vergabeverfahren. Fehlende Informationen über den Vergabeprozess und die Kriterien zur Angebotsbewertung können das Vertrauen der Bieter untergraben. Eine klare und transparente Kommunikation mit den Bietern ist daher unerlässlich, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Insbesondere das Ergebnis der Angebotsbewertung bietet die Möglichkeit mit Bietern in Austausch zu treten. Nichts ist schädlicher als intransparente Entscheidungen. Dies ist auch im Interesse der Vergabestellen, denn auch zukünftig sollen geeignete Bieter an neuen Verfahren teilnehmen.
Fehlende Evaluierung und Lernprozesse
Abschließend ist die fehlende Evaluierung und Analyse vergangener Vergabeverfahren eine Schwachstelle im Vergabeprozess. Fehlende Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen sind Ursachen für Unzufriedenheiten. Eine gründliche Nachbereitung und Analyse der vergangenen Vergabeprozesse befähigen Vergabestellen, mögliche Hindernisse zu identifizieren und diese abzubauen. Nur durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess können langfristig effektive und effiziente Vergabeverfahren etabliert werden.
Fazit und Ausblick
Insgesamt ist die Vermeidung von Fehlern bei kommunalen Vergabeverfahren von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Verlauf öffentlicher Projekte. Durch eine gründliche Vorbereitung und Planung, transparente Kommunikation, Einhaltung rechtlicher Vorgaben und kontinuierliche Evaluierung können mögliche Fehlerquellen frühzeitig erkannt und vermieden werden. Nur so kann eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte und Gemeinden sichergestellt und das Vertrauen der Bürger in die öffentliche Verwaltung gestärkt werden.
Wir von city concepts unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben. Wir präzisieren Ihre Anforderungen mit einem schlüssigen Konzept. Wir recherchieren potenzieller Bieter für Ihr Vorhaben und können geeignete Bieter über eine Markterkundung liefern.
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Ihr Frank Bölzle
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Schützenswerte Stadträume und
werbetreibender Handel – ein Widerspruch?
Gut gemachte Werbeanlagen- oder Gestaltungssatzungen stellen die Weichen für ein gutes Miteinander …
Werbetreibende Gastronomen und Händler benötigen klare, anschauliche und begründende Unterlagen, die Orientierung über das Machbare geben. Erläuterungen und visuelle Darstellungen helfen, die Vorschriften jenseits der reinen Paragrafen richtig einzuordnen und Anträge besser zu formulieren. Und das wiederum spart Zeit und Aufwand auf Seiten der genehmigenden Stellen.
Als Muster könnte die Werbeanlagensatzung aus Heidelberg dienen, die wir im vergangenen Jahr entwickelt haben. Die Praktikabilität ist nach Aussage der Verwaltung sehr gut, die Rückmeldung der Gewerbetreibenden durchweg positiv. Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit sind dadurch gewährleistet, dass das illustrierte Dokument als reine Online-Version „Werbeanlagensatzung Altstadt Visualisierung“ zum Versand oder Download vorgehalten wird. Es ist jedoch so angelegt, dass es – auf Anfrage – auch als Druckvariante einsetzbar ist.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen ähnlicher Vorhaben oder unterstützen Sie bei der konkreten Konzeption und Umsetzung einer geeigneten Lösung für Ihre Kommune. KONTAKT

Ihre Mirjam Berberich
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ein temporäres leitsystem für Feste
Weinfest oder Weihnachtsmarkt? Besondere Attraktionen locken viele Gäste in Ihre Stadt.
Diese richtig und effizient zu leiten, ist mitunter eine Herausforderung.
Temporäre Leitsysteme können Sie dabei unterstützen: eine präzise Lenkung zu festgelegten Parkplätzen verhindert unnötigen Suchverkehr, Informationstafeln an ausgewählten Stellen geben einen ersten Überblick über das Angebot und eine entsprechende Wegweisung vernetzt einzelne Plätze und führt somit ortsunkundige Gäste sicher und einfach zu allen Attraktionen.
Auch die grafische Gestaltung spielt eine entscheidende Rolle: mit der richtigen Farbwahl hebt sich das Leitsystem vom bunten Festschmuck ab und möglichst neutrale Zielbezeichnungen gewährleisten die Wiederverwendbarkeit und damit auch Nachhaltigkeit.
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Ihre Christiane Risch
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Projektbeispiel:

